Projekt im Überblick

Kunde
Hochschule Landshut
Zeitraum
09/2022 – 04/2024
Branche
Hochschule / Bildung
Unsere Rolle
Full-Service-Partner für Konzeption, TYPO3-Entwicklung, Betrieb und Support
Technologien
TYPO3

Das Projekt

Die Hochschule Landshut ist eine staatliche Hochschule für angewandte Wissenschaften mit rund 5.000 Studierenden, 6 Fakultäten und mehr als 50 Studiengängen. Ihre bisherige Website war historisch gewachsen und für die vielen unterschiedlichen Zielgruppen kaum noch zu überblicken. Über einen Zeitraum von ~1,5 Jahren haben wir gemeinsam mit den Stakeholdern und Fachbereichen der Hochschule einen kompletten Webrelaunch auf Basis von TYPO3 umgesetzt, inklusive neuer Informationsarchitektur, Suche, Schnittstellen und separatem Intranet.

Herausforderung

Die alte Website musste sehr unterschiedliche Zielgruppen bedienen: Studieninteressierte, Studierende, Forschende, Unternehmen, Mitarbeitende und die interne Redaktion. Jede Gruppe brauchte eigene Wege zu ihren Inhalten, während die Struktur bislang eher der internen Backend-Logik als den tatsächlichen Informationsbedürfnissen folgte. Gleichzeitig sollte der Relaunch mehr leisten als ein klassisches Redesign: ein separates Intranet, eine leistungsfähige Suche, eine spürbar bessere redaktionelle Pflege und mehrere externe Datenquellen mussten in einer konsistenten Nutzererfahrung zusammengeführt werden. Eine der größten Hürden war zudem die Migration von über 1.500 Bestandsseiten, ohne die Auffindbarkeit wichtiger Inhalte zu verlieren.

Ergebnis

Entstanden ist eine deutlich klarere Website mit reduzierter Hauptnavigation, durchdachter Suchlogik und mehreren Wegen zum Ziel über Menü, Suche, Startseite und Quicklinks. Vor allem Studieninteressierte finden heute schneller zu Studiengängen, Fakultäten und Serviceinhalten. Über die BayFIS-Schnittstelle werden Forschungsprojekte, Publikationen, Promotionen und Ansprechpersonen automatisiert eingebunden, während die Solr-Suche mit Facettierung und Auto-Suggest passende Treffer liefert. Für die Redaktion ist die Arbeit planbarer geworden, weil Inhalte zentral gepflegt und in klar definierten Modulen ausgespielt werden. Seit dem Go-live im April 2024 betreuen wir Hosting, Wartung, Monitoring und Support durchgehend weiter.

Migration von über 1.500 Seiten

Eine der größten Herausforderungen im Projekt war die saubere Überführung des kompletten Altbestands. Über 1.500 Seiten wurden analysiert, inhaltlich bewertet und in die neue Informationsarchitektur überführt, ohne dass wichtige, gut auffindbare Inhalte verloren gingen. Dafür wurden Suchintentionen und bestehende Zugriffszahlen aus Google Analytics und Matomo ausgewertet und mit der neuen Struktur abgeglichen.

BayFIS-Anbindung für Forschung

Damit Forschungsprojekte, Publikationen, Promotionen und Ansprechpersonen nicht doppelt gepflegt werden müssen, haben wir die Website an die BayFIS-Schnittstelle angebunden. Inhalte werden automatisiert aus dem Forschungsinformationssystem übernommen und in einheitlichen Modulen ausgespielt. Das entlastet die Fakultäten redaktionell und sorgt gleichzeitig für aktuelle, konsistente Forschungsinhalte auf der Website.

Forschungsprojekte, Publikationen & Ansprechpersonen automatisiert aus BayFIS übernommen.
Separates Mitarbeiter-Intranet + Schulungskonzept (Handbuch, Videos, 10+ Termine) + laufender Support.

Intranet, Schulung und laufender Betrieb

Neben der öffentlichen Website haben wir ein separates Intranet für Mitarbeitende umgesetzt. Damit der Wechsel auf TYPO3 in der Redaktion gut funktioniert, haben wir ein Schulungskonzept mit Handbuch, Videotutorials und mehr als zehn Schulungsterminen bereitgestellt. Seit dem Go-live übernehmen wir zudem Hosting, Wartung, Monitoring und Support im laufenden Betrieb.

Solr-Suche & Deep-Linking

Die Solr-Suche ist das zentrale Rückgrat der neuen Website. Mit Facettierung, Auto-Suggest und hervorgehobenen Treffern finden Nutzerinnen und Nutzer auch in einer sehr umfangreichen Website schnell die passenden Inhalte. Ergebnisse und gefilterte Ansichten sind über Deep-Links direkt aufrufbar und lassen sich teilen, etwa für Studiengänge oder Fachbereiche. So werden Suche und Navigation zu gleichwertigen Wegen durch die Website, nicht nur zu einer Ergänzung des Menüs.

Facettierte Suche mit Auto-Suggest, Ergebnisse per Deep-Link direkt teilbar.

Barrierefreiheit

Barrierefreiheit war von Beginn an Teil der Konzeption und nicht nachträglich aufgesetzt. Die Gestaltung orientiert sich an den Anforderungen der BITV, ergänzt durch einen ausführlichen Selbsttest mit zahlreichen Prüfschritten entlang der Umsetzung. Gleichzeitig wurde die Website konsequent mobile-first gedacht und auf unterschiedliche Endgeräte und Viewports optimiert. Damit bleibt der Auftritt für möglichst viele Nutzerinnen und Nutzer zugänglich, unabhängig von Gerät oder individuellen Einschränkungen.